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Verhalten in der Öffentlichkeit

Begrüßung
In Südafrika gibt es 11 Amtssprachen, doch Geschäfte werden in der Regel in Englisch oder Afrikaans (südafrikanisches Niederländisch) getätigt. Es gilt als höflich, sich die Hand zu geben und sich vorzustellen. Außerdem können Sie bei einer ersten geschäftlichen Begegnung eine Visitenkarte überreichen.

Im Umgang mit einem Geschäftspartner sollten Sie es vermeiden, sie oder ihn mit Vornamen anzureden, es sei denn, Sie wurden selbst mit Vornamen angesprochen.

 



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Kleiderordnung
Johannesburg befindet sich im Herzen des südafrikanischen Binnenlands auf dem so genannten "Highveld", einem Hochplateau mit Grasland. Aufgrund der geografischen Position sind die Sommer heiß und trocken (gelegentlich unterbrochen durch nachmittägliche Gewitter), und im Winter ist es kühl, sonnig und bisweilen sogar frostig.

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit des Klimas empfiehlt sich im Sommer als geschäftliche Kleidung für Herren ein leichter Baumwollanzug mit Krawatte und für Damen ein Kostüm, Hosenanzug oder ein konservatives Kleid.

In den Wintermonaten eignet sich eher konventionelle Kleidung, beispielsweise Stoffe mit Wolle. Außerhalb der Geschäftswelt ist legere Kleidung in den meisten Fällen angemessen. In einigen Hotel-Lounges und Bars sind Jackett und Krawatte für Herren vorgeschrieben.

Trinkgeld
In Südafrika ist es üblich, Trinkgeld zu geben, jedoch nicht obligatorisch. In der Regel erhalten Kellner ein Trinkgeld in Höhe von 10 - 15 % der Rechnungssumme, außer wenn der Service inklusive ist. Träger oder Hotelpagen erhalten ein Trinkgeld von 1 - 2 Rand pro Gepäckstück und Zimmermädchen 1 Rand pro Nacht. Viele Hotels haben an der Rezeption einen bestimmten Behälter, in dem Sie ein gemeinschaftliches Trinkgeld für alle hinterlassen können.

In Südafrika gibt es keine Tankstellen mit Selbstbedienung, und es ist üblich, dem Tankwart 2 - 3 Rand Trinkgeld zu geben. Sollten Sie an einer Safari teilnehmen, sollten die Tourleiter bzw. Wildhüter 20 -25 Rand Trinkgeld pro Person erhalten.

Rauchen
Vor einiger Zeit wurde in Südafrika eines der strengsten Antirauchergesetze der Welt verabschiedet. Das Gesetz, das 1998 in Kraft trat, verbietet sämtliche Tabakwerbung sowie das Rauchen an öffentlichen Orten, einschließlich dem Arbeitsplatz. Das Rauchen ist daher zu einem sehr umstrittenen Thema geworden. In der Öffentlichkeit gilt ein generelles Rauchverbot, doch das Gesundheitsministerium kann dieses Verbot an bestimmten Orten aufheben. Jeder Verstoß gegen das Verbot kann mit einem Bußgeld von bis zu 200 Rand (etwa 20 Euro) oder anderen festgelegten Strafen geahndet werden. Doch in der Regel sind Raucherzonen in öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants deutlich gekennzeichnet.

Wenn Sie Raucher sind, sollten Sie umsichtig und rücksichtsvoll bei der Auswahl des Ortes für den Rauchgenuss vorgehen. Am besten sollten Sie nur dann rauchen, wenn andere in Ihrer Umgebung es auch tun.

Regionale Informationen
Johannesburg, häufig auch Jo'burg genannt, hat über sechs Millionen Einwohner und ist somit die größte Stadt Afrikas südlich der Sahara. Die Stadt entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge des Goldrauschs. Seitdem hat das Gold die Geschichte der Stadt maßgeblich geprägt.

Johannesburg ist eine Stadt voller Gegensätze, von den Wolkenkratzern des Finanzzentrums bis zu den riesigen Townships von Soweto (South Western Townships). Beide Welten sind es wert, eingehender betrachtet zu werden, und haben ihre eigene Art, die Zukunft des "neuen" Südafrika widerzuspiegeln.

Südafrika verfügt über die unterschiedlichsten Kulturen und Subkulturen. Seit 1994, unter der Regierung nationaler Einheit, befindet sich Johannesburg im Zentrum eines Projekts, mit dem das Wirtschaftswachstum neue Rekorde erzielen soll. Die Wirtschaft profitiert nun von Großinvestitionen ausländischer Unternehmen, und Johannesburg ist dabei, das 21. Jahrhundert als eines der Finanzzentren mit den höchsten Wachstumsraten weltweit zu beginnen.